Ein Mimöschen, aber trotzdem hart im Nehmen

Ich geb’s zu: Ich bin durch und durch Mäuschen. Das kleinste Geräusch, eine winzige Bewegung… und ich hab‘ Schiss und verkriech‘ mich. Genauso wie ich mir um eigentlich unwichtigen Killefit herrlich einen Riesenkopf machen kann. Und manchmal landet eine Feder auf meiner Schulter und ich verlier‘ das Gleichgewicht und fall‘ in das Loch hinter mir.

Ich glaub‘, ich will lieber gar nicht wissen, wie oft die Menschen in meiner Nähe schon Löcher in Tischkanten gebissen haben vor Verzweiflung darüber, wie mimosenhaft ich mich anstellen kann.

Aber…

Ich bin immer noch da. Ich bin nicht drogensüchtig. Ich geh‘ arbeiten. Meine Haustiere sind noch nicht verhungert (und laufen auch nicht Gefahr, egal, wie sehr sie manchmal so tun grins).

Irgendwie schaff ich’s doch immer wieder, aus dem Loch rauszuklettern. Wahrscheinlich lass‘ ich mich zwar unterm Strich viel zu oft entmutigen, aber wirklich aufgeben tu ich doch nicht. Und manchmal, wenn ich so über alles nachdenke, sag‘ ich mir selbst, daß viele andere bestimmt schon resigniert hätten…

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