Manisch-depressiv…

… ist so ’ne Sache. Die depressiven Phasen sind für’n Eimer, brauch‘ ich wahrscheinlich keinem erzählen. Aber die manischen… die haben was für sich. Man wacht eines morgens (oder wahlweise auch nachmittags) auf und hat gute Laune. Einfach so! Warum weiß man nicht so genau, aber das ist eigentlich auch völlig egal. Man strotzt vor Energie, hat Hummeln im Hintern und so viel Motivation, daß man sich fast nicht entscheiden kann, wo man anfängt. Und die ja doch meist eher unerfreuliche Realität kann einem die gute Laune auch nicht vermiesen, egal, wie sehr sie sich auch anstrengt. Abends guckt man sich dann um, stellt fest, daß man richtig fleißig war, und eigentlich hundemüde sein sollte… aber noch ’ne Weile weitermachen könnte. hach mach Ich find’s toll! Gerade, weil der Gegensatz zur vorherigen Depression so krass ist und gleich noch mal für mehr Motivation sorgt.

Es gibt eigentlich nur 2 Haken an der Sache.

1. Irgendwann ist die Phase leider auch wieder vorbei. Und dann geht’s entweder wieder depressiv weiter oder (aber eigentlich eher selten) neutral.

2. Andere Menschen neigen in dem Zusammenhang zu Unverständnis oder zumindest Zweifeln. Hakon fragt mich im Moment z.B. geschätzte 5 mal am Tag, ob’s mir wirklich gut geht. Der traut dem Wandel irgendwie noch nicht. Ich find’s ja irgendwie putzig, daß er sich da Sorgen macht, aber wenn ich dann zum 3. Mal in einem Telefongespräch sagen muss „ja, Schatz, mir geht’s wirklich gut!“ Augen verdreh

Aber egal… Hauptsache, mir geht’s grad sonnig und ich komm‘ hier voran!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s