Ziemlich tollpatschig

hust  Jaaaa, ok, fürchterlich oder absolut hätte auch gepasst… Prompt bewiesen: Halben Roman getippt, auf irgendeine Taste gekommen… und auf einmal geht ein nicht Korrekturgelesener Entwurf online… Nix da, du Schelm! Ab in den Papierkorb, dann eben nochmal…

Es gibt eine Kraft im Universum, mit der ich noch mehr im Dauerzwist liege, als mit Murphy. Meine Erzfeindin: die Schwerkraft! Daß ich vor knapp 28 Jahren bei meiner Geburt nicht stumpf aus meiner Mutter raus auf den Boden geplumpst bin, war noch alles. Mehr war nicht drin! Seitdem nutze ich jede passende (und unpassende) Gelegenheit, um mich auf die Nase zu legen.

In dem einen Sommer in Spanien hatte ich in der Hinsicht so einen Lauf, daß ich mir irgendwie antrainiert hab‘, mich im Fallen so zu drehen, daß ich auf meinem Hintern gelandet bin… Katzen landen auf den Füßen, und Mäuschen auf dem Hinterteil, oder so. War aber auch notwendig, nach dem einen Sturz hatte ich 4 Wochen lang einen schmetterlingsförmigen Bluterguß auf dem Oberarm. Kopf schief leg‘ Wobei der schon was hatte, vor allem, als er dann anfing, in allen Farben zu schimmern. Natürliches Tattoo, sozusagen.

Recht beliebt im Bekanntenkreis ist auch eine Episode von letztem Sommer. Hakon und ich kannten uns erst ein paar Tage, gingen abends (getrennt) feiern, und als er als erster heimkam, smste er mir nochmal. Was in einer Icq-Unterhaltung endete… er im Sessel vorm Rechner, ich mit dem Handy auf ’nem Hocker neben der Tanzfläche (sagen wir einfach, die Musik war grad nicht besonders, ok?). Irgendwas schrieb‘ er dann, was in mir das dringende Bedürfnis weckte, nochmal mit ihm direkt zu quatschen. Also, Handtasche geschnappt, auf hohen Hacken zur Tür rausgerauscht, draußen das Handy gezückt, Nummer gesucht, auf „anrufen“ getippt… und in dem Moment sprang mir eine Stufe vor die Füße. (13 Jahre geh‘ ich jetzt regelmäßig in diese Disko, aber die Stufe war mir definitiv neu!) *plumps* Autsch! Keiner gesehen? Mist, doch! Egal, aufstehen, weitergehen, als wär‘ nix. Handy ans Ohr halten, tolles Timing, „Hi, Hakon!“. In einer ruhige Ecke gehen (mehr oder weniger elegant), erstmal klären, was wir klären wollten. Nach 10 Minuten hab‘ ich mir die Bescherung dann auch mal angeguckt. 1a-Lehrbuchbild einer Fleischwunde… aber worüber schimpft die Maus am lautesten? Die Halterlosen waren hin! Da ich natürlich munter vor mich hin kommentierte, war am anderen Ende der Leitung irgendwann nur noch ein „Du Nuss!“ zu hören. Und Mäuschen hatte Spitznamen Nr. 2…  grad mal nachguck  Sieht knapp 7 Monate später immer noch toll aus!

Wundert es jetzt noch irgendjemanden, warum ich außer Disziplinen, bei denen man schön an Ort und Stelle stehen bleibt (Schießen, Dart, sowas eben), keinen Sport betreibe? Nein, oder?

Selbst wenn ich stillstehe, hat Frau Schwerkraft schließlich noch genug Angriffspunkte. Ich trauere immer noch meiner Lieblingskaffeetasse nach, die mir 5 (!) cm vor der Schreibtischplatte aus der Hand rutschte und in geschätzte 30 Teile zersprang. Ich hab‘ noch Wochen später Minisplitter aus der Tastatur gefischt (die ich nicht erst seitdem für unkaputtbar halte, oder zumindest verstärkt wasserfest).

Ob man die Schwerkraft wohl bestechen kann? Mit Cupcakes oder so? träum

One thought on “Ziemlich tollpatschig

  1. Pingback: Entschuldige, Murphy… « chaosmaeuschen

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