Scherben…

Ist zwar nichts aus der Vergangenheit, aber es passt sonst nirgendswo rein, und ich muss mir das grad mal von der Seele schreiben. Für diejenigen, die sich den Tag nicht verderben wollen, ignoriert den Rest lieber… das wird nicht schön…

Dienstag nach der Berufsschule hab‘ ich gnadenlos verpennt, aus meiner geplanten kurzen Siesta wurden 8 Stunden Schlaf (relativ gut sogar, immerhin) und ich bin erst um 23:30 aufgewacht. Naja, hab‘ ja genug Kleinkram auszumisten, also dachte ich mir nix dabei, beschloss die Nacht durchzumachen und fing schon mal an, mich auf den Besuch bei Hakon am nächsten Tag nach der Schule zu freuen. Ich war noch bei der ersten Tasse Kaffee… da tat es im Flur einen Schlag! Aufgescheuchte Maus flitzte aus dem Zimmer, und stolperte fast über ihren Vater, der am Boden lag. Es hat fast eine Minute gedauert, bis ich eine Reaktion auf mein Rufen und Schütteln bekam. Ein unverständlich genuscheltes „Bin auf die Schnauze gefallen“ *ja, das seh ich auch* „irgendwas war da, aber nicht schlimm, nix passiert“… jap, deswegen hat er auch fast 10 Minuten gebraucht, um aus den Kriechversuchen ein Aufstehen zu machen. Wo marschiert (bzw. schwankt) er dann hin? Zurück ins Wohnzimmer, auf den Schreck erstmal noch ein Bier Kopf schüttel

Ich bin erstmal wieder in mein Zimmer, erstmal eine rauchen und irgendwie wieder runterkommen. (Memo an mich: Deine Lakaien funktionieren da hervorragend…) Gerade hör‘ ich mit zittern auf… da tut es den nächsten Schlag, diesmal im Bad. Ich wieder geflitzt. Badezimmertür geht nach innen auf, bzw. ging nicht auf, da lag er wohl im Weg. Von außen gerufen… wieder Nuscheln „bin wieder hingefallen“ – „haste dir was getan?“ – „nee, alles gut“ – „sicher?“ – „ja“ – „ganz sicher“ – „ja“ Schulter zuck Ich hab‘ mich umgedreht, und bin wieder in mein Zimmer. Da bin ich dann auch die nächste Stunde geblieben, bis ich sicher war, daß er ins Bett ist. Vorher hab‘ ich mich nicht rausgetraut.

traurig guck Im Bad war eine handgroße (mit Fingern) Blutlache… ich schätze mal die Nase… Danach war an beruhigen nicht mehr wirklich zu denken. Zum Glück wollte ich nachmittags sowieso zu Hakon. Der Gedanke daran, ihn zu sehen, hat mich dann doch irgendwie davon abgehalten, komplett durchzudrehen. Aber ich kann euch sagen, ich war noch nie so froh, aus dem Haus zu kommen, wie gestern morgen, als ich endlich zur Schule konnte.

Als ich dann bei ihm endlich darüber reden konnte, gab es auch prompt wieder ein langes Gespräch… aber das erzähl‘ ich euch nachher, das muss ich erstmal selbst Revue passieren lassen…

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