Musik (und Stimmen)

Musik ist schon was tolles. Keine Lust, zu putzen? Einfach was schön fetziges reingehauen, laut mitgesungen und im Takt mit dem Hintern (oder einem anderen gerade zur Verfügung stehenden Körperteil) gewackelt, und ehe man sich versieht, ist das Bad sauber. Mit der Kuscheldecke, einem guten Buch und einem dampfenden Tee auf der Couch liegen, ist mit schön ruhiger Musik im Hintergrund gleich doppelt so entspannend. Und Lagerfeuerabende ohne die passenden Lieder… nee, lieber nicht vorstellen.

Wenn’s in meinem Hirn mal wieder rund geht, gibt es einige Bands und einzelne Lieder, die für Ruhe sorgen. VNV Nation z.B. ist da unschlagbar. Angemacht, auf das Lied konzentriert, und es kehrt langsam Ruhe ein. (Eines Tages werde ich den beiden auch nochmal eine Email schreiben und dafür danke sagen, oder sowas!) Fiel mir eines Nachts, als ich zur Arbeit lief, zufällig auf. Ich wär am liebsten wieder umgedreht und hätte mich im Bett verkrochen, da kam auf meinem MP3-Player „Carry you“ von VNV und nach der Hälfte vom Lied ging es mir wieder einigermaßen (Merke: auch wenn Murphy mich zu hassen scheint, der Random mag mich manchmal grins).

Mittlerweile hab‘ ich einige Beispiele dafür gefunden. Manchmal nur einzelne Lieder, manchmal alles von einer Band. Quer durch die Genres, mal langsam, mal schneller. Bei den einzelnen Liedern hab‘ ich auch keine Ahnung, woran es liegt, daß die mich beruhigen. Wenn alles von einer Band hilft, liegt es an der Stimme des Sängers, soviel weiß ich schon. Ich hab‘ das mal getestet und mir ein Depeche Mode-Interview angeguckt… und schon wurde ich ruhiger.

Was so eine „Beruhigungsstimme“ haben muss? Keine Ahnung. Dave Gahan (DM), Ronan (VNV), Alexander Veljanov (Deine Lakaien), Chester Bennington (Linkin‘ Park) und die Sängerin von L’Âme Immortelle „funktionieren“. Wenn mir wer sagen kann, was die gemeinsam haben… immer raus damit. Oh, und (fast) vergessen: Hakons Stimme hilft auch. Um Weihnachten rum hat er mir ab und zu am Telefon was vorgesungen lächel und wenn ich eben noch ängstlich gegrübelt hab‘, war ich nach kurzer Zeit ruhig am zeichnen und am lächeln.

Jetzt muss ich mir nur noch antrainieren, daran zu denken. Bisher verpeil‘ ich es noch ziemlich häufig. Gerade bei Panikattacken denk‘ ich eben an so ziemlich alles, aber nicht an die passende Hintergrunduntermalung. Aber da mach‘ ich langsam Fortschritte.

Hm… und was packen wir nun in den Borderbag? Ha! Ich hab’s… das Lied, mit dem „alles anfing“

Truths you find through your adversities will defend you, as your powers and all your energies conspire to carry youlächel  ist seit ein paar Wochen auch mein Statusspruch bei Skype…

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6 thoughts on “Musik (und Stimmen)

  1. Sehr schöne Wahl.
    Ronan dürfte mir auch jederzeit ein Rezept für Nusskuchen vorlesen, wann immer er will. Alex W. von Eisbrecher auch..Her mit den Nusskuchenrezepten, ich hänge an euren Lippen!!

    • Meinetwegen auch die Gebrauchsanleitung für einen Heimtrainer oder die neuesten Aktienkurse *g* Da fällt mir ein: Ich hab‘ heut gar nicht genervt, muss ich morgen unbedingt nachholen 😉

  2. Also, ich hab mal „vergleichgehört“…
    In wie weit Hakon diese Gemeinsamkeiten teilt, weiß ich nicht, aber die Sänger, die du da auslistest haben alle einer eher tiefe Stimmlage, eine warme Färbung und ein leichtes Timbre. Dazu einen leichten Hauch und haben eine Tendenz zur Lyrik und nicht zur Dramatik.
    Ich weiß, dass das nich hilft, aber meine Stimme würde dich wohl nicht beruhigen XD

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