Achterbahn…

Ich mag Achterbahnen nicht. Die „richtigen“ nicht, und die emotionalen schon mal gar nicht! Und erst recht nicht, wenn ich mich da aus eigener Blödheit selbst hinein manövriere…

Wieso ich blöd bin? Weil ich auf die glorreiche Idee kam, Hakon zu fragen, ob es in Ordnung ist, wenn ich mich bei seinem Ex-Betrieb bewerbe… Ich hätte es einfach machen und das Ergebnis abwarten und ihn dann im Fall des Falles vor vollendete Tatsachen stellen sollen. Aber es kam mir wie Hintergehen vor, und das mag ich nicht. Tjoa, und dann durfte ich mir was anhören… seufz  Als ich vor einigen Wochen erwähnt hab‘, daß ich überlege, eine Kochausbildung dranzuhängen, hieß es noch „Ich mag dir da nicht reinreden, aber das heißt Streß, Scheißarbeitszeiten und ein nicht netter Umgangston“ (als ob es in einer durchschnittlichen Konditorei großartig anders wäre…).

Naja, „nicht reinreden“ sah dann diesmal so aus, daß ich mir jedes nur erdenkliche Gegenargument anhören durfte, was in der Aussage gipfelte, daß ich doch viel zu labil dafür wäre…

Er ist nicht der Erste, der die Idee nicht für supertoll hält. Aber allen anderen hab‘ ich erklärt, was ich mir dabei denke (u.a. gibt es keine wirklich gute andere Möglichkeit, hier so bald wie möglich auszuziehen, und so bezahlt die Krankenkasse meine Zähne…) und gut war. Und bei ihm? Tja, da haben seine Zweifel es geschafft, mich anzustecken…

Einen besseren Vorschlag hat er aber auch nicht, außer: noch ein halbes Jahr hierbleiben, das würde ich schon schaffen. Klar, es ging mir ja auch in den letzten Wochen bombig! Und es geht mir auch seit einem Jahr immer besser! Mal im Ernst: wenn das in dem Tempo weitergeht, kann man mich kurz vor der Nachprüfung einweisen… und dann wird die wieder nix. Nix da!

Vorhin kam zum Glück Helga wieder zum Vorschein. Wenn uns keine andere Möglichkeit einfällt, müssen wir eben diese in Angriff nehmen. Wenn’s klappt, wunderbar. Und wenn nicht, kann ich nach der (bestandenen) Nachprüfung immer noch wieder aufhören und als Konditorin arbeiten… Wenn er mich unterstützt, prima! Und wenn nicht, auch gut! Aber schön wäre es schon gewesen, ihn auf meiner Seite zu wissen… Naja, man kann wahrscheinlich nicht alles haben, was?

Ich mach‘ also erstmal weiter im Plan. Und je nachdem, welche Stimme gerade lauter ist, seine oder Helgas… mach‘ ich das trotzig motiviert oder total verunsichert… aber Hauptsache, ich mach‘ weiter, oder?

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