Fragen über Fragen

Wo ist meine Motivation hin? Im Urlaub in der Südsee, in den Gulli gefallen und steckengeblieben? Wieso ist sogar aus dem Bett aufstehen eine riesige Anstrengung? Warum kann ich nicht einschlafen, selbst wenn ich so müde bin, daß ich eigentlich auch ins Koma fallen würde? Wieso schlaf‘ ich, wenn ich es denn mal schaffe einzuschlafen, nicht länger als  Stunden am Stück? Wieso hab‘ ich keinen Appetit und muss mich zum Essen zwingen? Wieso ist mir den ganzen Tag schweinekalt, aber wenn ich aufwache, bin ich schweißgebadet?

Wieso ertrag‘ ich gerade nur ausgewählte Menschen und würde mich vom Rest am liebsten komplett fernhalten? Wieso schaff‘ ich es im Moment nur, das Haus zu verlassen, wenn ich mir die Fingernägel zumindest die ersten 10 Minuten in die Handflächen oder sonst wohin kralle, daß man die Abdrücke noch ’ne Stunde später sieht? Wovor hab‘ ich eigentlich Angst? Daß mir der Himmel auf den Kopf fällt oder wie?

Wieso kann mein Hirn nicht aufhören zu grübeln? Und wieso kann es dabei nicht mal an was positives denken?

Und die vielleicht wichtigste Frage: Wieso hasse ich mich dafür und kann es trotzdem nicht ändern? Bin ich zu doof, zu feige oder was auch immer? Oder sollte ich es einfach akzeptieren? Und wenn ja, wie zum Geier macht man das?

Schultern zuck

Ich hab‘ keine Ahnung. Ich bin langsam einfach nur noch müde…

Ich hab‘ mich eben gerade so zum Arzt geschleppt. Der hat mich eine Woche krank geschrieben mit den Worten „Musst du wissen, aber ich bin schwer dagegen, daß du arbeiten gehst!“. Bleib‘ zu Hause… sagt sich so einfach. Naja… ich hab‘ ja dank dem Feiertag etwas über 36 Stunden Zeit mir das zu überlegen…

14 thoughts on “Fragen über Fragen

  1. Bleib zu hause. Und dann beantworte mir folgende Frage: Wieso geht es mir im Moment fast genauso wie dir?!

  2. seltsames phänomen… es gibt zeiten, in denen es irgendwie jedem miserabel geht, und keiner kann erklären, warum. hab neulich mal mit ’ner psych-ärztin geredet, die meinte, sie hätten auch schon alles mögliche (und unmögliche) in erwägung gezogen, aber könnten sich auch nicht erklären, warum in manchen zeiten irgendwei alle „stammgäste“ nahezu zeitgleich mit ’ner krise auftauchen.

    musst du denn ganz unbedingt zum arbeiten? wenn es dir doch nicht gut geht und der arzt dich auch krank geschrieben hat… vielleicht würde es dir gut tun, ein paar tage ruhe zu haben *denk*

    • Hm… Bernd hängt auch seit Tagen in den Seilen… je mehr ich drüber nachdenke, scheint was dran zu sein… Irgendjemand sollte mal rauskriegen, woran das liegt (und wie man es abschalten kann!)
      Wär‘ wahrscheinlich das Beste… und eigentlich ist auch nicht viel los… Aber irgendwie krieg‘ ich bisher den Teil von mir, der die Anderen nicht hängen lassen will und der Schiß hat, daß mein Chef dann sauer wird, (noch) nicht ruhig…

      • nun, du bist krank geschrieben. das muss dein chef akzeptieren. es ist schließlich aufgabe des arztes festzustellen, ob du arbeiten kannst oder nicht. und krank geschrieben bedeutet ja: arbeitsunfähig. die werden auch mal paar tage ohne dich klarkommen!

      • Vielleicht liegt’s (auch) am Wetter? Falls es bei euch auch so ist wie hier… irgendwie hab ich das Gefühl, dass es heut gar nicht erst richtig hell wird 😦
        Müde + das Theater um die Wohnung + graues Wetter = nicht so tolle Stimmung…

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