Die Nacht…

Ich liebe dieses Lied. Hab’s in letzter Zeit immer wieder gehört, und heute dann in Dauerschleife…

https://www.youtube.com/watch?v=nXq3h-WX90E

Die Sonne zieht an mir vorbei, obwohl sie eigentlich steht,
Während die Welt an ihr vorbei so langsam untergeht.
Und wenn es dann dämmert und die Nacht erwacht,
Beginnt ein Untergang, der jedem Tag das Leben nimmt.
Was diese Welt am Tag verneint, lädt sie des Nachts ein,
Und einer ihrer Schatten wird von mir gemacht sein.
Dunkle Seiten seiner Seele bietet jeder zum Tausch,
Unter Menschen, die sich suchen und nichts finden als Rausch.
Die nach mir greifen und mitunter kriegen sie mich zu fassen,
Zieh’n mich runter in den Bunker voller dunkler Grimassen.
Hier kann ich Grenzen überwinden und meine Seele verwetten,
Oder einen Engel finden und mich retten.

Du bist nicht allein,
Ich bin immer hier…
Du bist nicht allein,
Ich bin immer hier, um da zu sein.

Kann denn die Möglichkeit, die Sonne nicht mehr aufgehn zu sehn,
Einem die Lust am Leben nehmen?
Ich teil mit jedem heute Nacht den Ballast
Und das Elend unsrer Not, in der Angst vor dem Leben und dem Tod.
In diesem lebenslangen Kampf, der krank macht und Kraft raubt,
Häng ich an Allem, was mich schwach macht und aussaugt.
Wehr mich dagegen, anzunehmen, was weh tat,
Um niemals zuzugeben, dass ich jemals falsch lag.
Doch wenn es wahr ist, dass man erst durch Fehler vollkommen wird
Und dass wer aus Angst am Leben hängt sich vollkommen irrt,
Dann ist der Schmerz loszulassen, wohl nichts gegen den Schmerz,
Wenn einem alles genommen wird.

Du bist nicht allein,
Ich bin immer hier, um da zu sein.
Du bist nicht allein,
Ich bin immer hier, um da zu sein.

In einer stürmischen Nacht erlöschen Träume wie Kerzenlicht,
Und wer nicht von Herzen spricht, trägt einen Schmerz in sich,
Hütet und versteckt ihn hinter tausend Ausreden.
Ich sollte beten, aber irgendwas spricht dagegen,
Ich will vergeben, denn der Zweifel ersticht mein Leben,
Ich kann nicht glauben, meine Liebe zerbricht am Ego.
Ich will vertrauen und ich weiß nicht mehr wie das gehen soll,
Ich seh kein Morgengrauen, nein, ich seh nur dichten Nebel.
Ich bin am Boden geknebelt und fast zu Tode getreten,
Doch hab nicht vor, so zu enden, ich hab nicht vor, aufzugeben,
Ich werde dieses Leben ändern und ich werd’s überleben.
Ein neuer Morgen wird kommen und er bringt Hoffnung für jeden,
Der neu geboren unter Schmerzen aus dem Koma erwacht,
Damit das Feuer des Herzens auf ein Neues entfacht.
Das hat das Leben jeden Tag in diesen Händen verbracht,
Damit das Licht der Nacht ein Ende macht.

Du bist nicht allein,
Ich bin immer hier, um da zu sein.
Du bist nicht allein,
Ich bin immer hier, um da zu sein.

Es liegt nur an dir.

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