Maussprech

Letztens woanders gesehen, und schon dreist kopiert 😀

Ist ja langsam schon einiges an Artikeln zusammengekommen hier. Und mittlerweile ertapp‘ ich mich beim Schreiben immer mal bei dem Gedanken, daß jemand, der zum ersten Mal hier ist, doch nur Bahnhof versteht… Vor allem auch, weil ich manche Worte eben anders benutze oder eine genaue Vorstellung von ihrer Bedeutung hab‘, wenn sie 2 haben. Und bevor ich in Zukunft die Artikel mit Links zu den erklärenden Artikeln zupflastere oder ständig meine, was erklären zu müssen, gibt’s jetzt hier das „Who is who“ bzw. Maussprech-Deutsch-Wörterbuch. (Vorerst noch unvollständig, aber das wird schon noch…)

Bernd

Erst guter, dann fester, dann wieder guter und mittlerweile bester Freund. Zusammensein war katastrophal und äußerst ungesund für mich (vielleicht auch für ihn? Keine Ahnung…), was aber nichts daran ändert, daß er einer der liebsten Menschen der Welt ist. Mit Ecken und Kanten, die man erstmal kennenlernen bzw. dahintergucken muss, aber so sind wir Kaputten eben.

Hakon

Norwegischer Massivholz-Einbauschrank, Wolf und Wikinger in einem (und beides durch und durch)… und das genaue Gegenteil der Maus. Weiß, was er will (und holt es sich), zieht die Dinge durch, die er anfängt, glaubt an sich selbst und sein Können, und begegnet Bedrohungen mit Anknurren oder Angriff… und versucht, die Maus dazu zu bringen, sich eine Scheibe von ihm abzuschneiden (was ein echter Beweis dafür ist, daß er Herausforderungen liebt 😉 )

Hirn

Ein ziemlich seltsam denkendes Wesen, daß sich irgendwann in meinem Kopf eingenistet hat, und dessen Meinung nicht immer meine widerspiegelt. Oder zumindest kommt mir das immer mal wieder so vor, wenn ich mich mal wieder darüber wundere oder sogar ärgere, was für einen gequirlten Blödsinn ich eigentlich denke, ohne es ändern zu können.

Kaputt

Ich mag die Bezeichnungen „krank“ oder „gestört“ für Leute mit psychischen Problemen nicht. „Krank sein“ ist für mich entweder zufällig (da war halt ein Schnupfen auf Wanderschaft) oder irgendwie selbst verschuldet (ich Kettenraucherin bin selbst schuld, wenn ich mal Lungenkrebs kriege, oder?). Und genauso wie „gestört“ ist es zu oft eben Synonym für etwas abartiges, ekliges… „das ist doch krank!“ eben. Aber „kaputt“… das wird man gemacht. Irgendwann macht man da dann vielleicht selbst weiter, aber den ersten „Sprung“, den bekommt man normalerweise von außen (oder man ist direkt eine „Fehlproduktion“… oi, das klingt definitiv viiiiel böser, als es gemeint ist!). „Kaputt“ gibt’s in vielen Abstufungen: von „hat eine Macke, aber funktioniert einwandfrei“ bis hin zu „Totalschaden“. Aber ganz wichtig: „Kaputt“ kann man reparieren (sogar beim Totalschaden kann man meist noch was machen… ich bin Optimistin, und zwar unverbesserlich!)!

Kleine Dinge

Darf man auf gar keine Fall mit „Kleinigkeiten“ verwechseln! „Kleine Dinge“ sind Dinge, die viele Leute nicht zu schätzen wissen, weil sie eben klein sind. Aber sie sind toll! Eichhörnchen in den Zweigen, Blumen am Wegesrand, ein kleines Kompliment, wenn man es gerade nicht erwartet… Leute, sowas macht das Leben lebenswert! Beweis ist mein schönster Geburtstag ever 😉

Kleinigkeiten

haben mit den Kleinen Dingen nur die Größe gemeinsam. Ich bin eben eine Maus, und aus der Sicht einer kleinen Maus ist eben alles etwas größer, und eine Kleinigkeit, die andere übersehen/überhören würden, wird bei mir ein Riesendrama.

Maus

Das bin ich. Irgendwie… naja, wie ein Mäuschen eben. Einerseits neugierig und unternehmungslustig, aber wehe, da ist ein Schatten, der sich bewegt! Warum ich von mir selbst manchmal (ok, ziemlich oft) in der 3. Person schreibe? Weil’s mir zum einen so leichter fällt, manche Dinge auszudrücken… keine Ahnung, wieso. Und weil ich eben ziemlich oft neben mir stehe und mir selbst zugucke/zuhöre, und mir denke „hä? was zum Geier soll das denn bitte?“… klingt vielleicht komisch, ist aber so.

Maushausen

Noch nicht ganz der Arsch der Welt, aber man hat schon einen guten Blick drauf. Naja, zugegeben, eigentlich ist es ein hübsches, mittelgroßes Städtchen, mit einem Fluß, viel Wald und sonstigem Grün, einer wunderschönen Altstadt und vielen herrlichen historischen Gebäuden… Aber bei der Verteilung der Langeweile hat es dreimal „hier“ geschrien, mindestens! Und da es hier von schlechten Erinnerungen nur so wimmelt, will die Maus (also ich) hier einfach nur noch weg.

Nora

In der 9. Klasse gesehen, gequatscht… und lieb gehabt. Hat sich auch nach 13 Jahren nicht geändert. Geändert hat sich nur, daß es nicht mehr Hass-Liebe und ständiges Gestreite ist, wie früher. Sondern einfach eine Freundschaft, wie sie sein sollte (meiner Meinung nach): ohne Pflichten, ohne Zwang, aber mit dem Wissen, daß die andere da ist, wenn man sie braucht, und daß sie für einen auch durch’s Feuer gehen würde.

Obermotte

Meine Mutter, die ich aber nur ungern so nenne. Würde ich es tun, müsste ich ein neues Wort für alle Mütter finden, die sich auch nur ansatzweise so verhalten, wie man es von einer Mutter erwartet! Wenn sie erwähnt wird, geht es um die Vergangenheit, denn ich gabe den Kontakt zu ihr abgebrochen. Manchmal mach‘ ich dann doch mal was richtig…

Passwort

Gab es bis eben bei der Kategorie Schmetterlinge teilweise. Wurde aber entfernt, und wird auch (vorerst) wegbleiben. Mich schützen war in den Fällen nicht nötig, ist mir aufgefallen. Wer Probleme mit Triggern hat, sagt mir einfach kurz Bescheid und entsprechende Artikel bekommen in Zukunft einen „Warnhinweis“. Und ansonsten muss/will ich niemanden schützen, also ist es (erstmal) überflüssig.

Schmetterlinge

Kleinigkeiten, die einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben. Wenn doch Kleine Dinge nur auch mal diesen Effekt hätten seufz

Stimmen

Um das nochmal klarzustellen: Ich höre nicht wirklich fremde Stimmen. Ich schaff‘ es nur, innerhalb von 5 Minuten 4mal anderer Meinung zu sein, und mit mir selbst zu diskutieren (bzw. der optimistische Teil mit dem Pessimistischen, wo sich dann der Ängstliche einschaltet, um vom Mutigen zum Schweigen gebracht zu werden…). Und um da nicht den Überblick zu verlieren, hab‘ ich aus diesen Teilen „Stimmen“ gemacht.

Vater

Bis ich 10 war, Alkoholiker… und trotzdem mein Held, mein Fels in der Brandung, das Gegenteil von meiner Mutter, nur durch Schichtdienst leider nicht viel da. Dann Therapie und trocken. Und nach der Scheidung endgültig Vater, bester Freund und Vorbild in einem… Dann zog ich weg, er wurde rückfällig, ich kam zurück, und jetzt… jetzt ist von dem Menschen von früher eigentlich nur noch die Hülle übrig…

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